Heim für Leprakinder in Nordindien
Lepra ist eine Krankheit, die heutzutage in fast allen Ländern der Welt als besiegt gilt. Leider gibt es jedoch in verschiedenen asiatischen Ländern immer noch viele Opfer dieser schlimmen Krankheit. Die Kinder der Lepra-kranken werden von der Gesellschaft ausgeschlossen und gezwungen, unter elenden Umständen ausserhalb der Städte zu leben. Ohne die nötige Hilfe erkranken auch sie und sterben. Wir haben ein Haus gebaut mit Platz für 150 Kinder. In diesem Heim erhalten die Kinder sowohl Essen und medizinische Hilfe, als auch Schulunterricht von einem freiwilligen Mitarbeiter-team bestehend aus medizinischen Assistenten und Lehrpersonen.

Hilfe für Flüchtlinge
Millionen von Menschen werden jedes Jahr gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und viele von ihnen sind Kinder. Die Vereinten Nationen sowie die Aufnahmeländer beschränken ihre Unterstützung und die europäischen Länder sind mit der Bewältigung der Flüchtlingsströme konfrontiert. Die Situation ist oft angespannt und sehr empfindlich. Es gibt einen Mangel an den grundlegendsten Notwendigkeiten wie Schutz, Nahrung und Kleidung. Life Share Helps ist direkt beteiligt. Zusammen mit verschiedenen Partner-organisationen, wird Nothilfe und die Verteilung von Lebensmitteln und Kleidung in die Flüchtlingslager gebracht.

Gesundheitshäuser im ländlichen Gebiet von Madagaskar
Auf der großen Insel Madagaskar haben fast 80% der Bevölkerung aufgrund von Armut und der Isolation von Dörfern keinen Zugang zur medizinischen Grundversorgung. Es dauert oft mehrere Tage, um die örtlichen Krankenhäuser zu erreichen, und es ist nicht ungewöhnlich, dass Patienten unterwegs sterben. In den letzten Jahren wurden 40 Gesundheitshäuser (kleine Kliniken) in den abgelegensten Gebieten der Ostküste eingerichtet. Einer der Dorfbewohner wurde für die medizinische Grundversorgung ausgebildet. Diese Strukturen, mit einem kleinen Anfangsbestand an Medikamenten, sind selbstfinanziert und werden von einem Gesundheitsausschuss verwaltet. Sie haben viele Leben gerettet. Das Team von Mercy Ministries Madagascar sorgt auf Initiative des Projekts in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium für die Weiterverfolgung. Nun liegt der Schwerpunkt unserer Tätigkeit auf der Entwicklung von Sensibilisierungsmaßnahmen in den Dörfern, um Krankheiten vorzubeugen und die nächste Generation für eine bessere Zukunft zu rüsten.

Kinderheim Nordindien
Auch heute gibt es noch viele Orte auf der Welt, wo Kinder im Elend auf-wachsen. Im Herzen Indiens existiert eine Volksgruppe, in der tausende von Frauen, einer antiken religiösen Tradition folgend, sich der Prostitution hingeben. Ihre Töchter werden von klein auf gezwungen, das Schicksal ihrer Mütter zu teilen.Der grösste Teil der Männer ist gefangen in Alkoholismus und viele Kinder werden auf der Strasse ausgesetzt. Einige Leute haben den Mut und die Kraft bekommen, sich für eine Veränderung dieser Situation einzusetzen. Im eigens dafür eröffneten Waisenhaus haben sie Kinder aufgenommen, die dort ein neues Leben beginnen können.

Armut und soziale Ausgrenzung in Europa
Europa durchlebt außerordentlich schwierige Zeiten. Die kurzfristigen Auswirkungen von Covid-19 auf das Leben der Menschen, wie auch auf die Wirtschaft sind katastrophal und die langfristigen Auswirkungen sind noch unbekannt. Die Arbeitsplätze, das Einkommen und der Lebensstandard von millionen von Menschen sind gefährdet, während gleichzeitig steigende Kosten, Mieten und Rechnungen zu verzeichnen sind. Die Fortschritte, die wir in den letzten Jahren bei der Armutsbekämpfung in Europa gesehen haben, sind bedroht. Ohne drastische und entschlossene Maßnahmen kommen mehr Menschen in ganz Europa in Gefahr, in die Armut hineingezogen zu werden. Deshalb brauchen wir sowohl kurz-, als auch langfristige Maßnahmen, um Arbeitnehmern, Familien und Kindern zu helfen. Life Share Helps reagiert seit fast 20 Jahren auf die Bedürfnisse von gefährdeten oder marginalisierten Gruppen in Europa und passt seine Arbeit an, um gefährdete Kinder und Familien zu unterstützen. Unsere Freiwilligen stellen Suppenküchen, Hygiene-Kits, Hilfe für ältere Menschen, einschließlich einer eigenen Telefonleitung, und kommunale Unterstützungsdienste zur Verfügung. Mehr Infos...

Hilfe für Bulgarien Roma-Viertel Nadeshda
Bulgarien ist das ärmste Land der EU und Heimat der ärmsten Bevölkerung Europas, den Roma. Viele Roma leben in Ghettos unter widerlichen Bedingung und werden von der Gesellschaft ausgegrenzt. Während den kalten Monaten betreiben wir mit lokalen Partnern im Roma-Viertel "Nadeshda" in Sliven (eine der grössten Ghetto Europas) mehrere Suppenküchen, um den Kindern einmal am Tag eine warme Mahlzeit anzubieten. Wir sind sehr dankbar, für das grosse Engagement und die Initiative von Leuten, welche dieses Projekt tatkräftig unterstützt und voran treibt.